Kobinet-News

Bilder und Fotos zur Aktionswoche

Mit einer Ausstellung im Atelier von Eva Kaynak, einer langjährigen Unterstützerin des Netzwerks Robin Blood, wird morgen in Berlin die Aktionswoche der "Blutskandal-Kampagne" eröffnet. Cornelia Michel mit informeller Malerei und Andreas Bemeleit mit seinen Fotos haben eine kleine Gemeinschaftsausstellung über "Einblicke - Ausblicke" vorbereitet. Der Erlös aus dem Verkauf einer Fotografie oder eines Bildes wird für die Kampagne gespendet. Ausschnitt aus dem Flyer der Aktionswoche

Armuts- und Reichtumsbericht

Als "peinlich" bezeichnet heute der Paritätische Wohlfahrtsverband das Agieren der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des fünften Armuts- und Reichtumsberichts. Um künftig endlich eine unabhängige Armutsberichterstattung zu garantieren, die dem Ernst des Themas gerecht werde, fordert der Verband die Berufung einer regierungsexternen Sachverständigenkommission. Regierungsamtliche Schönfärbereien beschädigten die Glaubwürdigkeit des Berichts, meint Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Ulrich Schneider

Krankenhaus bezahlt Gebärdensprachdolmetscher

Seit dem Jahr 2011 gibt es einen Rechtsstreit darüber, wer bei der Behandlung von gehörlosen Patienten den Gebärdensprachdolmetscher bezahlt - das Krankenhaus oder die Krankenkassen. Das Sozialgericht Hamburg hat heute entschieden, dass die Kosten für Gebärdensprachdolmetschern bei Krankenhausbehandlungen direkt von den Krankenhäusern bezahlt werden müssen und nicht von den Krankenkassen. Emoji Danke

Noch viel Luft nach oben

Anlässlich des Inkraftretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland vor acht Jahren am 26. März 2009, machte Corinna Rüffer, behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, deutlich, dass es bei der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention noch viel Luft nach oben gibt. Corinna Rüffer

Bentele fordert Reform des Wahlrechts

Berlin (kobinet) In ihrer Rede im Rahmen der Bundestagsdebatte zum Teilhabebericht der Bundesregierung machte Verena Bentele deutlich, dass zur Teilhabe auch das Wahlrecht gehört. Sie forderte die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, dass sie den Ausschluss von über 80.000 behinderten Menschen vom Wahlrecht durch eine entsprechende Änderung des Bundes- und Europawahlrechtes beenden. Verena Bentele

Katrin Werner: Volle Teilhabe für alle Menschen

Katrin Werner, die behindertenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, fordert angesichts der heutigen Bundestagsdebatte zum Teilhabebericht der Bundesregierung, die volle Teilhabe für alle Menschen. Katrin Werner

Behindertenpolitik menschenrechtsorientiert gestalten

In den Wahlprogrammen der Parteien und in den künftigen Koalitionsverträgen muss die Politik für und mit Menschen mit Behinderungen endlich unter einem Menschenrechtsaspekt formuliert und gestaltet werden. Dies betont Dr. Sigrid Arnade, Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) anlässlich des achten Geburtstages der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März und vor dem Hintergrund der anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen in diesem Jahr. Logo der ISL

Großes Interesse am Bundesteilhabegesetz

Mehr als 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung des Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Joachim Steinbrück, sowie der Bremer Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport gefolgt und haben sich am 21. März im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft zu einer Informationsveranstaltung zum Bundesteilhabegesetz und den Umsetzungsschritten im Land Bremen eingefunden. Über die Veranstaltung berichtet der Landesbeauftragte in seinem neuesten Newsletter. Dr. Joachim Steinbrück

Protest gegen Einschränkungen in Bussen und Bahnen

Eine Welle der Kritik und Empörung schlug den Vertretern der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) und des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) während der jüngsten Sitzung des Behindertenbeirats der Stadt Kassel entgegen. Darüber und über eine neue Mitnahmeverordnung, die die Zahl die Beförderung von NutzerInnen von E-Scootern und Elektrorollstühlen einschränkt, berichtet dei in Kassel erscheinende Hessisch Niedersächsische Allgemein (HNA). Daumen runter

Performance: Die Haut, in der wir wohnen

"Ich und Du - Die Haut in der wir wohnen / Skin and Earth" lautet der Titel einer Veranstaltung, die heute, am 24. März, um 19:30 in der Halle 2 in Kassel stattfindet. Bei der Tanzperformance mit Live Musik/Klang, mischt auch der Performancekünstler und Inklusionsbotschafter Roland Walter aus Berlin mit, der seit Sonntag in Kassel zu verschiedenen Workshops, Proben und weiteren Aufführungen weilt. Foto zeigt Roland Walter mit Hut

Tag des Zugangs für Behinderte in Großbritannien

In der Zeit vom 10. bis zum 12. März wurde in Großbritannien in diesem Jahr wieder der "Disabled Access Day - der Tag des Zugangs für Behinderte" begangen. Unterstützt von Euan`s Guide, einer Informationswebsite und App für Menschen mit Behinderungen sowie vielen anderen Partner haben so in diesem Jahr wieder Hunderte Einrichtungen und mehr als 10.000 Menschen mit Behinderungen an diesem Tag teilgenommen. Segeln ohne Behinderung in Belfast

Sandmann kommt mit Gebärdensprache

Der Sandmann kommt ab April mit Gebärdensprache, teilte heute der Rundfunk Berlin-Brandenburg mit: Der Sandmann bekommt neue Begleiter bei seinen Reisen durchs Traumland. Ab 3. April 2017 übersetzen gehörlose Kinder und Jugendliche den Sandmann in Gebärde. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) verbreitet die Gebärdenvideos täglich über das Internet. Die erste Folge mit Gebärde ist am Montag, dem 3. April um 17:55 Uhr zu sehen. Sandmann mit Gebärdensprache

Selbstbestimmt leben und wohnen

Anlässlich des Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März 2009 fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte, Menschen mit Behinderungen selbstbestimmtes Leben und Wohnen zu ermöglichen. „Nach wie vor können Menschen mit Behinderungen von ihrem Recht, selbst über Wohnort und Wohnform zu bestimmen, nur unzureichend Gebrauch machen", erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts. Es fehle bundesweit an bezahlbarem und barrierefreiem Wohnraum. Valentin Aichele

Mainz erhält Imkerei für alle

Die gpe Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gGmbH will in Mainz eine Stadtimkerei gründen und Menschen mit und ohne Behinderung für imkerliche Aufgaben qualifizieren. Gemeinsam mit der Künstlergruppe „finger“ und der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland Pfalz vermitteln über die Zeitspanne eines ganzen Bienenjahres alle Kenntnisse und Fertigkeiten, die notwendig sind, um später auch eigene Bienen halten zu können.

Gute Halbzeitbilanz bei Winterspielen der Special Olympics

Nach gut der Hälfte der sportlichen Wettbewerbe der Special Olympics World Winter Games, die vom 14. bis 25. März 2017 in Graz, Schladming und Ramsau stattfinden, ist die deutsche Delegation mit der bisherigen Bilanz hoch zufrieden. Emoji Winter

Hohn für die Opfer

Wie der Verein Mobil mit Behinderung MMB e.V. auf seiner Internetseite mitteilt, nahm der MMB-Vorsitzende Heinrich Buschmann Anstoß an einer Aussage des Bundestagsabgeordneten Karl Schiewerling in einem persönlichen Gespräch in Berlin. Schiewerling: „Herr Buschmann, nicht jedes Menschenrecht lässt sich zur Gänze umsetzen.". Heinrich Buschmann

Stephanie Aeffner zu Gast bei Kaffee oder Tee

Seit gut einem halben Jahr ist sie im Amt, die erste selbst behinderte Behindertenbeauftragte des Landes Baden-Württemberg. Am 21. März war sie zu Gast in der renommierten Fernsehsendung des SWR Fernsehen Kaffee oder Tee. Stephanie Aeffner

Inklusion vor die Wand gefahren?

Nach einem Offenem Brief gegen Wahlkampfpolemik in Nordrhein-Westfalen wollen Elternvereine mit dem christdemokratischen Spitzenkandidaten Armin Laschet sprechen. Die Inklusion in den Schulen ist für die Opposition im bevölkerungsreichsten Bundesland zu einem beliebten Wahlkampfthema geworden. Angesichts zahlreicher Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Menschenrechts auf inklusive Bildung lässt sich hier leicht mit markigen Sprüchen und vorgeblich einfachen Lösungen punkten, befürchten heute in einer Pressemitteilung 22 Elternvereine für Gemeinsames Lernen. Symbol Fragezeichen

Diskriminierung mit Worten und Bildern

Gleichstellung und Diskriminierung begegnen uns im Alltag in vielerlei Gestalt. Dazu gehören nicht nur rechtliche Aspekte, das Verhalten von Entscheidungsträgern und einzelnen Personen, sondern auch die Diskriminierung in der Darstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien. Diese Art von Diskriminierung ist ein Thema, das den freien Journalisten Manfred Fischer beschäftigt und ihm am Herzen liegt. Kobinet-Redakteur Hartmut Smikac sprach mit ihm darüber. Manfred Fischer

Wegweisendes Urteil in der Schweiz

Die Behindertenorganisationen insieme, Procap, Pro Infirmis und Inclusion Handicap nehmen erfreut zur Kenntnis, dass in der Schweiz erstmals überhaupt eine Klage wegen Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen gutgeheissen worden ist. Wie Inklusion Handicap mmitteilte, war Schülern und Schülerinnen mit geistigen und körperlichen Behinderungen der Zugang zu einem Bad verweigert worden: Die Behindertenorganisationen erhoffen sich von diesem Urteil eine schweizweite Signalwirkung. Paragraphen

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