Kobinet-News

Deckel gegen Polio – 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung

Auf der Rotary International Convention 2013 in Lissabon stellte der Rotary Club of Sintra sein Projekt vor. Sie sammeln Deckel von Plastikflaschen, verkaufen diese an einen Verwerter und finanzieren damit Rollstühle für bedürftige Menschen in Portugal. Von dieser Grundidee begeistert, entwickelten die Gründungsmitglieder des Vereins Deckel drauf e.V. ein Konzept zur Nachahmung in Deutschland. Der Unterschied zum portugiesischen Vorbild: Die Erlöse aus dem Deckelverkauf fließen in das Rotary Projekt „End Polio Now“. Der Kampf, dass kein Kind mehr an Kinderlähmung (Poliomyelitis, kurz: Polio) erkranken soll oder anders ausgedrückt, die weltweite Ausrottung der Polio ist seit 1985 das humanitäre Hauptprojekt der Rotary Clubs in aller Welt. Logo Deckel drauf - end Polio now

Sonderstrukturen abschaffen

Raul Krauthausen, Aktivist für Behinderten-Rechte, hat nach der RTL-Sendung „Team Wallraff" heute im Interview mit der Berliner Zeitung gefordert, Sonderstrukturen abzuschaffen und behinderte Menschen in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Diese Zustände müssten jetzt unbedingt an die Öffentlichkeit, so der 36-Jährige, der selbst fünf Tage lang undercover in einem Behindertenheim war. "Viele Betroffene erzählen ähnliche Dinge, seien es Bewohner oder Beschäftigte. Dabei geht es in unserer Kritik nicht um den Berufszweig der Pfleger oder um einzelne Mitarbeiter, sondern um Strukturen, die das zulassen und nicht publik werden", betont Krauthausen. Raul Krauthausen unterwegs am Laptop

WOMEN FOR PEACE - gemeinsam für Frieden, Versöhnung und Zukunft

Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März und als Reaktion auf die aktuelle weltpolitische Lage möchte eine Gruppe von Frauen unterschiedlicher Herkunft und Berufs-Richtungen in Berlin ein stilles, aber intensives Zeichen setzen für Frieden und Versöhnung zwischen den Kulturen, den Religionen und den Geschlechtern.Sie rufen dazu auf, am Mittwoch, den 8. März 2017 um 19:05 Uhr zwischen Großem Stern und Alexanderplatz über das Brandenburger Tor eine Menschen-Lichter-Kette zu bilden. Logo WOMEN FOR PEACE

Moratorium bei Berlins Toiletten

Ein Moratorium in Sachen öffentliche Toiletten haben Betroffene in Berlin gefordert. Bevor der Rat der Bürgermeister morgen erneut das Problem der Berliner öffentlichen Toiletten diskutiert, richteten sie ein entsprechendes Schreiben an die Verantwortlichen. Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, die Berliner Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung, der Landesbeirat für Menschen mit Behinderung, der Landesseniorenbeirat und die Landesseniorenvertretung haben sich mit ihrem Appell für ein Moratorium in der Frage der Zukunft der öffentlichen Toiletten an den Regierenden Bürgermeister und alle Senatorinnen und Senatoren gewandt. Rotes Rathaus in Berlin

Landesteilhabebeirat für Verbesserungen beim Landesblindengeld

Der rheinland-pfälzische Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen begrüßte bei seineer letzten Sitzung die Entscheidung von Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die Anrechnung des Landesblindengeldes bei pflegebedürftigen blinden und sehbehinderten Menschen beim bisherigen Stand zu belassen. Der Beirat befasste sich zudem intensiv mit dem neuen Bundesteilhabegeseetz und setzte hierzu eine Arbeitsgruppe ein. Matthias Rösch mit Rollstuhl

Stelle an Evangelischer Fachhochschule in Bochum

Die Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum hat mittlerweile eine Reihe von Projekten und Aktivitäten gestartet, die sich mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Thema Inklusion beschäftigen. Das Team um Prof. Dr. Theresia Degener hat nun eine weitere Stelle ausgeschrieben, für die die Bewerbung noch bis zum 28. Februar möglich ist. Infozeichen

Netzwerktreffen der Beauftragten zu Migration Behinderter

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, haben gestern Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft zu einer Netzwerkkonferenz "Migration und Behinderung" eingeladen. Ziel der Konferenz im Berliner Kleisthaus war es, mit herausragenden Akteur*innen, die an der Schnittstelle Migration und Behinderung arbeiten, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und Impulse für politisches Handeln zu geben. Verena Bentele

Nacht-Café der Kellerkinder live im Netz

Am Freitag, den 24. Februar findet im Laden der Kellerkinder in der Ebertystr. 8, in 10249 Berlin-Friedrichshain um 19.00 Uhr ein Nacht-Café der Berliner Kellerkinder zum Thema "UN-Behindertenrechtskonvention und das neue Bundesteilhabegesetz, Was heißt das für uns..." statt. Die Veranstaltung wird unter folgendem Link https://www.youtube.com/watch?v=xA4xwgBp00Y live im Internet übertragen. Darauf hat Thomas Künneke hingewiesen, der sich auch als Inklusionsbotschafter engagiert. Logo Filmkamera

Alltag in vielen Einrichtungen

Die Missstände in Behindertenheimen und -werkstätten im Umgang mit behinderten Menschen, die vom Team Wallraff in der gestrigen RTL-Sendung aufgedeckt und dargestellt wurden, sind nach Ansicht des Geschäftsführers des Netzwerks von Menschen mit Lernschwierigkeiten Mensch zuerst keine Einzelfälle. Stefan Göthling hat früher selbst in einer Behindertenwerkstatt schlechte Erfahrungen gemacht und weiß von vielen Menschen mit Lernschwierigkeiten, dass diese in solchen aussondernden Einrichtungen kaum die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Stefan Göthling am Telefon

Menschenrechtsverletzungen aufdecken

Gestern Abend hat das Team Wallraff von RTL einmal wieder bestätigt, was denjenigen so schwer im Magen liegt, die sich behindertenpolitisch engagieren und die vielen Geschichten der Herabwürdigung und der Menschenrechtsverletzungen von behinderten Menschen, die in Einrichtungen der sogenannten Behindertenhilfe leben oder in solchen Einrichtungen gelebt haben, kennen. Dies veranlasste kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zu folgendem Kommentar: Ottmar Miles-Paul

Mehr Schlagkraft entwickeln

Um Teilhabe und Vielfalt zu ermöglichen, muss die Partizipation noch stärker in den Blick genommen werden: Das machte Geschäftsführer Dr. Volker Anneken vom Kölner Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) beim Netzwerktreffen "Inklusion im Sport" deutlich, zu dem der Landessportbund Rheinland-Pfalz unter dem Motto "Netzwerkarbeit – Schlüssel zur Inklusion im Sport" vor kurzem in die Aula des Schloss-Gymnasiums in Mainz geladen hatte. Emoji Sportlich

Team Wallraff undercover in Behindertenreinrichtungen

Das Team um Günter Wallraff, das in der RTL Sendung "Team Wallraff" undercover und mit versteckter Kamera verschiedene gesellschaftliche Bereiche unter die Lupe nimmt und Missstände aufdeckt, löste gestern Abend angesichts der Berichterstattung über die Zustände in zwei Werkstätten und einem Wohnheim für behinderte Menschen Bestürzung bei vielen Menschen in Deutschland aus. Der Blick hinter die Kulissen u.a. auch der Lebenshilfe zeigt eindeutige Menschenrechtsverletzungen hinter dem altbekannten Wohltätigkeitsgedusel der dargestellten Einrichtungen auf. Logo von RTL

Thementag „f.re.e ohne Grenzen“ auf Münchner Reisemesse f.re.e

Am Mittwoch, den 22. Februar 2017 öffnet die jährlich stattfindende Freizeit- und Reisemesse f.re.e in München ihre Tore. Bis zum Sonntag, den 26. Februar 2017 können interessierte MessebesucherInnen sich dort auch über barrierefreie Angebote informieren. Zum ersten Mal widmet sich diese Messe in diesem Jahr mit dem Thementag „f.re.e ohne Grenzen“ dem Thema barrierefreies Reisen.

Gespräche im BStamAS zur Umsetzung des BTHG in Bayern

Am gestrigen Montag, den 20. Februar fand im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales die erste Beteiligungsrunde zur landesrechtlichen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes statt. Das Ministerium lud Verbände und Vereine, sowie Spitzenvertreter der Kommunen und Landkreise und Bezirke zu einer großen Runde, um Eckpunkte für die zu erarbeitenden Landesgesetze und Landesverordnungen zu setzen. Bayrisches Staatswappen

Führerschein-Check ab 75?

Führerschein-Checks ab 75? Der Sozialverband Deutschland (SoVD) findet das diskriminierend. Adolf Bauer, Vorsitzender des Sozialverbands in Niedersachsen, kritisierte heute Vorschläge des Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Region Hannover zur Einführung eines verpflichtenden Führerschein-Checks für Ältere. „Es gibt keinen Grund für gesetzliche Regelungen. Man kann doch nicht alle Senioren über einen Kamm scheren", ist Bauer irritiert. Adolf Bauer

ForseA-Lohnempfehlung für Arbeitgebermodell

Die bisherige Mindest-Lohnempfehlung für Assistentinnen und Assistenten in Arbeitgebermodellen lautete auf die Tarifgruppe TVöD-K EG 4 Stufe 2. Sie fußte auf dem bis 2007 gültigen BAT KR1, dem niedrigsten Tariflohn für ungelernte Pflegekräfte im Krankenhaus ForseA - Logo

Team Wallraff besuchte undercover Förderschulen

Der TV-Sender RTL nimmt heute Förderschulen unter die Lupe. Gedreht hat das Team Wallraff - undercover. Im Vorfeld der heutigen Ausstrahlung gab es bereits viel Aufregung, da der Sender die Inhalte geheim hält. Verschiedene Zeitungen berichteten vom Rätselraten vor Ort. Symbol Ausrufezeichen

Behinderte Menschen in Entwicklungsländern nicht ausgrenzen

Behinderte Menschen in Entwicklungsländern werden ausgegrenzt. Sie haben keinen Zugang zu Bildung und damit auch keine Aussicht auf eine Erwerbstätigkeit - auf diesen Missstand weist die Christoffel-Blindenmission (CBM) aus Anlass des Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar hin. Emoji Rollinutzer mit Laptop

Gebärdensprache in der Schule

Gebärdensprache in der Schule für alle ? Nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" könnte das in Hessen bald Wirklichkeit werden. Nach dem Behindertengeichstellungsgesetz ist die Gebärdensprache ja bereits seit dem Jahr 2002 als Sprache anerkannt. Jeder weiß, dass im Alltag da jedoch noch großer Nachholebedarf besteht. In Hessen gibt es jetzt die Überlegung, ein Wahlfach "Gebärdensprache" einzuführen. Grafik zeigt Logo für Deutsche Gebärdensprache (DGS)

Vielfalt ist ein Menschenrecht

Vielfalt ist ein Menschenrecht und Diskriminierung ein Angriff aufs Grundgesetz", so bringt es die rheinland-pfälzische Familienministerin auf den Punkt. "Für Kinder und Jugendliche ist Vielfalt kein Thema, sondern selbstverständlich. Dabei können sie sich auf den Schutz durch die Gesellschaft und unseren Staat verlassen. Denn unser Grundgesetz verspricht, dass alle Menschen im Rahmen des Rechts so sein können, wie sie sind. Diese Zusage wird derzeit angegriffen – rechtsextremes Gedankengut und menschenverachtende Standpunkte werden unverhohlen geäußert, der Wind ist rauer geworden. Dazu sagen wir: Nein, so nicht", erklärte die rheinland-pfälzische Familienministerin Anne Spiegel zur Eröffnung des 3. Ländertreffens der Antidiskriminierungs- und Vielfaltsstellen in Mainz. Symbol Ausrufezeichen

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