Kobinet-News

Apfelernte in Hamburg

Auf ihre Reportage von der Apfelernte macht heute Sandra Olbrich, "Menschen - das Magazin", kobinet aufmerksam. Das Magazin stellt ein Projekt aus Hamburg vor. Menschen mit Behinderung ernten in Festanstellung Äpfel und produzieren Öko-Saft. In die Behindertenwerkstatt zurück wollen sie nicht. "Wir finden, dass Initiativen wie diese Schule machen sollten", meint die Moderatorin zum Beitrag "Saft schafft Jobs". Projektleiter Jan Schierhorn im Gespräch mit Sandra Olbrich

Bescheide für unabhängige Beratung im November

Das Interesse und die Beteiligung an der ersten Phase der Antragstellung für die im Bundesteilhabegesetz festgeschriebene ergänende unabhängige Teilhabeberatung ab dem 1. Januar 2018 übertraf die Erwartungen. Es liegen insgesamt 810 Anträge vor, mit dem Versand der Bescheide wird sukzessive ab Anfang November begonnen. Dies teilte die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub) den Antragstellern per Mail mit. Symbol Paragraf

ISL fordert Engagement beim Budget für Arbeit

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) begrüßt die Zustimmung der Berliner Arbeitssenatorin Elke Breitenbach, anlässlich des Aktionstages "Schichtwechsel" vom 12. Oktober, mehr behinderte Menschen in den ersten Arbeitsmarkt bringen zu wollen und fordert mehr konkrete Maßnahmen von der Senatorin. Logo der ISL

Resolution für aktive Einbeziehung

Bei der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Bayern, die am 21. Oktober in Würzburg stattfand, bezeichnete die wiedergewählte Vorsitzende Barbara Stamm die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Bayern als eine der zentralen Aufgaben für die Zukunft. Die Mitgliederversammlung verabschiedete dazu eine Resolution. Logo der Lebenshilfe

Film und Diskussion: Mensch - du hast Rechte

Im Mittelpunkt der bereits vierten Filmpodiumsveranstaltung des Projektes "MENSCH - du hast RECHTE" steht die vielfach bewegende Frage, wie Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft wahrgenommen werden. Die Veranstaltung findet nach Informationen des Inklusionsbotschafters Thomas Künneke von den Kellerkindern am 23. Oktober im Metropol Kino, Leipzigerstr. 24, in 07545 Gera um 18.00 Uhr statt. Bild zum Film: Trau mich! der Kellerkinder

Inklusion braucht Inspiration

Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag wirkt an der Gleichstellungskonferenz unter dem Motto "Welche Theorie? Welche Praxis? - Antidiskriminierung und Gleichstellung in Bildungskontexten" im Collegium Maius, Michaelisstr. 39, in 99084 Erfurt vom 7.November bis 10.November mit und hat den kobinet-nachrichten dazu folgenden Beitrag zu ihrer Mitwirkung bei dieser Tagung geschickt. Jennifer Sonntag

Neuer Bundestag in der Pflicht

UNHCR, das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen, hat die Mitglieder des neuen Bundestags aufgerufen, den Flüchtlingsschutz in Deutschland und Europa weiter zu verbessern. Die Abgeordneten müssten insbesondere darauf hinwirken, die gesellschaftliche Offenheit gegenüber Flüchtlingen und die Verantwortung Deutschlands für internationalen Flüchtlingsschutz zu bewahren, heißt es heute in einer Pressemitteilung von UNHCR Deutschland. UNO-Flüchtlingshilfe

Papst wendet sich gegen Diskriminierung Behinderter

Papst Franziskus hat die Diskriminierung und Ablehnung von Menschen mit Behinderung verurteilt. Eine solche Mentalität herrsche allgemein noch zu oft vor, sagte er nach Informationen von katholisch.de gestern im Vatikan. Das belege unter anderem eine Tendenz, "ungeborene Kinder, die irgendeine Art von Fehlbildung aufweisen, zu beseitigen", sagte er den Teilnehmern eines Kongresses zum Thema Katechese und Menschen mit Behinderung, der heute an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom zu Ende geht. Symbol Ausrufezeichen

Abbau von Barrieren im Landkreis Cham

Der Arbeitskreis Landkreis Cham inklusiv erhielt das Signet "Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!". Das Signet wurde gestern beim zweiten Tag der Barrierefreiheit, der im Landkreis Cham in Furth im Wald stattfand, von der bayerischen Behindertenbeauftragten Irmgard Badura übergeben. Dabei lobte sie besonders die aktive Beteiligung behinderter Menschen. Irmgard Badura

Brustkrebs-Vorsorge: Von Blinden lernen

Das Projekt discovering hands bildet sehbehinderte und blinde Frauen zu Tastuntersucherinnen in der Brustkrebsfrüherkennung aus. Ab dem 3. November 2017 setzt sich der "Ausgezeichnete Ort im Land der Ideen" auch für mehr Selbstkontrolle ein: Patientinnen lernen von den Tastuntersucherinnen, wie sie die eigene Brust auf Knötchen untersuchen können. Das teilte Deutschlands Innovationswettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" mit. "Viele sehbehinderte Menschen haben einen nachweislich besseren Tastsinn. Damit sind sie in der Lage, viel kleinere Knötchen in der Brust zu erkennen als wir Ärzte", erklärt Gynäkologe und Gründer Dr. Frank Hoffmann. Untersuchende von Discovering Hands

Bis zum barrierefreien Reisen ist noch viel zu tun

Wenn es um das Thema "Reisen" geht, dann ist das internationale Büro "Amadeus" ein europaweit gefragter Partner. Dieses Büro hat kürzlich eine Studie vorgestellt, welche die Erfahrungen und Einschätzungen von Menschen mit Behinderungen behandelt. Ausrufezeichen

Sachsen organisiert Inklusionsnetzwerk

Interessiert, aufgeschlossen und aktiv - mit diesen drei Eigenschaften lassen sich jene rund 50 Netzwerkpartner und Teilnehmer beschreiben, die am 1. Netzwerktreffen im Inklusionsnetzwerk Sachsen im Oktober 2017 in Dresden dabei waren. Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e. V. (LAG SH SACHSEN) hatte dazu ihre Netzwerkpartner beziehungsweise Interessenten und Vertreter unterschiedlicher Einrichtungen und Organisationen aus Sachsen eingeladen, die bereits inklusiv arbeiten oder dies beabsichtigen. Emoji Inklusion

Barrierefrei, bezahlbar, gemeinschaftlich Wohnen

Rund um das Wohnen im Quartier der Zukunft findet heute der zweite Netzwerktag Wohnen der rheinland-pfälzischen Landesregierung statt. Die Veranstaltung unter dem Motto "Barrierefrei, bezahlbar, gemeinschaftlich", die im ZDF Kongresszentrum in Mainz stattfindet, richtet sich an kommunale und bürgerschaftliche Initiativen, Genossenschaften, Wohnbauunternehmen, Verbände und Dienstleister sowie an interessierte Privatpersonen. Sie soll u.a. auch eine Plattform für den Austausch bieten. Infozeichen

Mal so richtig abtauchen

Einmal so richtig abtauchen, das wünschen sich viele aus dem Alltagsstress, vor allem jetzt, wo der Herbst wieder so richtig hektisch Fahrt aufnimmt und sich die Termine häufen. Für Lea Voitel bedeutete dieser Wunsch des Abtauchens aber, dass sie auf Teneriffa Tauchversuche unternehmen konnte. In ihrem Blog berichtet sie, wie es dazu kam und wie es war. Bild vom Tauchen mit Lea Voitel

Forderungen Behinderter in Österreich

Nach den Nationalratswahlen in Österreich hat BIZEPS heute über die Forderungen behinderter Menschen an die neue Regierung berichtet. Am Beginn der Regierungsverhandlungen erheben Volksanwalt Günther Kräuter, Behindertenanwalt Hansjörg Hofer, Christina Wurzinger vom Monitoringausschuss und Martin Ladstätter als Vertreter der Zivilgesellschaft fünf zentrale Forderungen für Menschen mit Behinderung. Es geht um faire Chancen am Arbeitsmarkt, um Lohn statt Tachengeld in den Werkstätten, um einen massiven Ausbau der Persönlichen Assistenz, um Inklusion auf allen Ebenen und darum, den nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nachzuschärfen. Pressekonferenz zu Beginn der Regierungsverhandlungen in Österreich

Kieler Erklärung Behindertenbeauftragter

Die Beauftragten für die Belange behinderter Menschen von Bund und Ländern haben auf ihrer jüngsten Beratung Forderungen an die neue Bundesregierung formuliert. In einer Kieler Erklärung wird betont, dass bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen "bedeutende Weichen in der Politik von und für Menschen mit Behinderungen in den kommenden Jahren" gestellt werden müssen. "Diese Chance muss genutzt werden, das erwarten die Menschen mit Behinderungen in unserem Land", so die Beauftragten. Sie fordern, 9 (neun) Vorhaben in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Webgrafik Inklusion bewegt

Mehr Geld für Bildung!

Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen appelliert ein großes Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und Gewerkschaften an CDU/CSU, FDP und Grüne, mehr Geld für die Bildung bereitzustellen. "Deutschland braucht mehr und bessere Bildung für alle Menschen. So soll das Menschenrecht auf Bildung mit Leben gefüllt werden. Der Bund muss künftig zusätzliche Mittel in die Bildung investieren. Er soll Bildungsprojekte der Länder und Kommunen dauerhaft unterstützen. Dafür muss das Kooperationsverbot in der Bildung endlich komplett gestrichen werden", betonten die 30 Bündnispartner heute in Berlin. Symbol Ausrufezeichen

NITSA: Kosten werden überschätzt

Über Monate hinweg haben sich Akteure des Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) versucht, die im Rahmen der Reform des Bundesteilhabegesetzes vorgenommene Kostenfolgeschätzung für die neue Einkommens- und Vermögensanrechnung nachzuvollziehen. Inzwischen haben sie gerechnet und ein eigenes Ergebnis: Die Kosten der neuen Einkommens- und Vermögensanrechnung wurden mit 200 Millionen Euro für den Zeitraum 2017 - 2020 weit überschätzt. Logo: NITSA

Aktionstag für Assistenz im Krankenhaus

Für Menschen mit Behinderungen und hohem Hilfebedarf ist Assistenz im Krankenhaus überlebenswichtig, wird aber nur teilweise oder gar nicht finanziert. Der Berliner Assistenzverein ambulante dienste hat deshalb zu einem Aktionstag am 26. Oktober aufgerufen. Um 18 Uhr beginnt am Heinrichplatz in Kreuzberg eine Kundgebung. Um 19 Uhr fängt ganz in der Nähe im SO36 eine Soli-Party statt. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten. Assistenz im Krankenhaus ist über-lebenswichtig

Landesweites Netzwerk in Baden-Württemberg gefordert

Die Netzwerk-Konferenz Inklusion hat ein landesweites Netzwerk der Selbstvertretungen von Menschen mit Behinderungen in den Städten und Gemeinden gefordert. Bei der ersten Netzwerk-Konferenz Inklusion Baden-Württemberg trafen sich im Tübinger Sparkassen Carré mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg. Unter dem Motto “Vor Ort aktiv für Barrierefreiheit und Teilhabe“ versammelten sich Aktive aus der Selbstvertretung, kommunale Behindertenbeauftragte und Mitarbeitende von Einrichtungen. Emoji Inklusion

Diese Nachrichten stellt freundlicherweise Kobinet zur Verfügung.
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