Kobinet-News

So tickt Katrin Gensecke

Katrin Gensecke ist Expertin in eigener Sache, Inklusionsbotschafterin und will politisch etwas verändern. Ihr ist es wichtig zu sehen, dass jeder Mensch einzigartig ist, und sie fragt sich, wann wieder der Mensch im Mittelpunkt unserer Gesellschaft steht und dafür streitet sie nun auch im Bundestagswahlkampf als Vertreterin von Selbst Aktiv, dem Netzwerk von Menschen mit Behinderungen in der SPD. Wer sie am meisten beeinflusst und unterstützt und was es mit lateinamerikanischen Rhythmen auf sich hat, das erzählt sie im Interview auf REHACARE.de. Katrin Gensecke

Verantwortung für Ausschluss liegt bei Union und SPD

Zur Forderung von Ulla Schmidt, Menschen mit Behinderungen nicht länger vom Wahlrecht bei der Bundestagswahl auszuschließen, haben sich Britta Haßelmann, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und die behindertenpolitische Sprecherin Corinna Rüffel zu Wort gemeldet. Die Verantwortung für den Wahlausschluss bei der Bundestagswahl liege bei der Union und der SPD. Daumen runter

Erhöhung des Pflegegeldes muss ankommen

Die GRÜNEN im Hessischen Landtag danken den Anzuhörenden für die Beratung der vorliegenden Gesetzesentwürfe zum Landesblindengeld im Rahmen einer Anhörung. "Wir wollen, dass die Erhöhung des Pflegegeldes bei den behinderten Menschen schnell ankommt. Dies haben auch alle Anzuhörenden heute begrüßt“, erklärt Sigrid Erfurth, behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag. Der Gesetzesentwurf sehe eine Anpassung vor, die allen blinden Menschen zu Gute kommt. Daher solle dieser nun zeitnah verabschiedet werden. Sigrid Erfurth

Kommuniqué zur Bundestagswahl

Unter dem Motto "DIE LINKE. aktiv für Inklusion und Barrierefreiheit im Bundestagswahlkampf" hat der Sprecher_innenrat der BAG Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei DIE LINKE. vor kurzem in Erfurt ein Kommuniqué mit einer Reihe von Forderungen verabschiedet, das nun ins Internet eingestellt wurde. Wahl 2017

Ulla Schmidt fordert Wahlrecht

Die Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt hat erneut gefordert, allen Menschen mit Behinderung das Wahlrecht zu geben. Es gebe keinen Grund sie auszuschließen, sagte die SPD-Politikerin und Vorsitzende der Bundesvereinigung Lebenshilfe gegenüber dem Deutschlandfunk. Beim Wahlrecht handele es sich dem Bericht zufolge um einen Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft. Ulla Schmidt

Keine Verschlechterungen beim Budget für Arbeit

Mit Applaus wurde gestern die Ankündigung der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bekundet, dass bisherige NutzerInnen von Budgets für Arbeit durch die zum Teil schlechter geregelten Bedingungen im Bundesteilhabegesetz nicht benachteiligt werden. Das Land werde hier seinen Handlungsspielraum entsprechend ausnutzen. Während das Budget für Arbeit ab 1.1.2018 im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes bundesweit gelten wird, gibt es dieses in Rheinland-Pfalz mittlerweile schon seit zehn Jahren. Sabine Bätzing-Lichtenthäler

Bildung und Entschädigung für behinderte Menschen

Wahlfreiheit in Nordrhein-Westfalens inklusivem Schulsystem und mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die Stiftung Anerkennung und Hilfe forderte die Lebenshilfe NRW bei einem Pressegespräch im Düsseldorfer Landtag ein. Uwe Schummer

25 Jahre Landesbeirat in Rheinland-Pfalz

"25 Jahre Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen bedeutet: In der Politik mit und für Menschen mit Behinderungen bringen engagierte Personen ihre langjährig gewonnenen Erfahrungen sowie wichtige Impulse und Anregungen in die politische Arbeit der Landesregierung beratend mit ein. Nur ein aktiver und engagierter Landesbeirat hilft uns als Landesregierung bei der Umsetzung einer an Gleichstellung, Teilhabe und Selbstbestimmung ausgerichteten Politik." Dies sagte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Rahmen der Feierstunde des Jubiläums zum 25jährigen Bestehen des rheinland-pfälzischen Landesbebeirates zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Matthias Rösch mit Rollstuhl

Unterwegs vor der Bundestagswahl

Raul Krauthausen reist im Vorfeld der Bundestagswahl für die Bundeszentrale für politische Bildung durch Deutschland. Der Berliner Aktivist für Barrierefreiheit und Inklusion will Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung treffen und mit ihnen über die für sie relevanten Themen diskutieren. Ihn selbst treibt die Frage um: "Können wir Politik beeinflussen?" Mehr darüber ist auf seiner Facebook-Seite re:sponsive zu erfahren. Raul Krauthausen unterwegs am Laptop

Berlins Mobilitätsgesetz diskutiert

Blinde und Sehbehinderte werden bei Befragung zum zukünftigen Nahverkehr ausgeschlossen, kritisiert heute der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin. Derzeit wird in der Hauptstadt viel über ein geplantes Mobilitätsgesetz diskutiert. Die zentrale Frage nach der zukünftigen primären Fortbewegung auf der Straße – per Auto oder Fahrrad – ist für blinde und sehbehinderte Menschen nicht unwichtig, aber dennoch sekundär, schließlich können sie diese Verkehrsmittel, abgesehen von Tandems, nicht aktiv nutzen. Für die rund 25.000 sehbeeinträchtigten Menschen in Berlin ist und bleibt auch zukünftig der Öffentliche Personennahverkehr Verkehrsmittel Nummer Eins. Leitstreifen auf Berliner S-Bahnhof

Hilfe muss ankommen

Humanitäre Hilfe muss auch die Schwächsten erreichen - darauf weist Handicap International zum Welttag der Humanitären Hilfe am zum Welttag der humanitären Hilfe am 19. August hin. Die Hilfsorganisation Handicap International darauf aufmerksam, dass Nothilfe auch Menschen erreichen muss, die häufig keinen Zugang zu Hilfsangeboten haben: Menschen mit Behinderung, Ältere, und schwangere Frauen. Logo von HANDICAP INTERNATIONAL

Zwangsbehandlungen in der Psychiatrie

Das Bundesverfassungsgericht hat für Zwangsbehandlungen während einer psychiatrischen Unterbringung strenge Maßstäbe angelegt, berichtet heute der Deutschlandfunk. Die Richter in Karlsruhe gaben einer Patientin aus Mecklenburg-Vorpommern Recht, die sich per Verfassungsbeschwerde gegen ihre medikamentöse Behandlung in der geschlossenen Abteilung eines Klinikums gewehrt hatte. Paragraphenzeichen

Gehörlosengeld soll in Thüringen kommen

"Was lange währt, wird endlich gut. Ich freue mich, dass auch gehörlose Menschen in Thüringen künftig einen monatlichen Nachteilsausgleich bekommen und somit eine jahrelange Forderung der LINKEN umgesetzt wird“, sagt Karola Stange, behindertenpolitische Sprecherin der LINKE-Landtagsfraktion. Das Gehörlosengeld soll rückwirkend ab dem 1. Juli dieses Jahres gezahlt werden, muss aber noch vom Landtag von Thüringen beschlossen werden. Budget, Geldscheine

Barrierefreiheit: Ja, aber…

"Barrierefreiheit ist wichtig, aber die Interessen der Wirtschaft gehen im Zweifelsfall vor - so lässt sich die Antwort der Bundesregierung auf unsere Kleine Anfrage zu verschiedenen Aspekten der Barrierefreiheit am besten zusammenfassen", erklärte Corinna Rüffer, die Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, nachdem nun die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage vorliegt. Corinna Rüffer

Lust demokratisieren

Gelebte Sexualität als Menschenrecht und nicht als Privileg – das ist der Ansatz einer Tagung in Berlin. "Die Demokratisierung der Lust" heißt das Thema der 2. Fachtagung von move e.V., die am 23. Oktober im Roten Rathaus unter Schirmherrschaft von Kultursenator Klaus Lederer stattfindet. Das vorläufige Programm steht auf der Webseite der Tagung, erfuhr kobinet heute vom Vorbereitungsteam. Veranstalter-Team: Vernaldi, Klee und Theben

Parteien antworten auf Fragen

Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 11. Nachsorgekongresses haben die Mitglieder der "Arbeitsgemeinschaft Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung" Wahlprüfsteine zur Situationsverbesserung der schädelhirnverletzten Menschen an die politischen Parteien formuliert. Die Antworten der Fraktionen sind inzwischen eingegangen und wurden ins Internet eingestellt. Wahl 2017

Graf Fidi bei Feier des Lebens

"Wir feiern das Leben!" So lautet der Titel einer Veranstaltung der Katholischen LandvolkHochschule Oesede am 26. August mit einem inklusivem Konzert für alle, die das Leben feiern wollen. Unterschiedliche Bands und verschiedene Musikrichtungen beweisen, wie bereichernd Vielfalt ist, heißt es in der Ankündigung, auf die der Inklusionsbotschafter Uwe Wypior die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Mit dabei ist auch Graf Fidi aus Berlin. Graf Fidi

Klage gegen Werkstätten weiterhin Thema

Die Klage des Landes Rheinland-Pfalz gegen alle 36 Werkstätten im Land hat eine Reihe von Reaktionen hervorgerufen. Die Lebenshilfe Trier ärgert sich einem Bericht des Trierischen Volksfreunds zufolge einerseits über die Klage des Landes gegen die Behindertenwerkstätten. Andererseits aber auch nicht. Symbol Paragraf

Resolution: Inklusion muss weitergehen

Das niedersächsische Forum Artikel 30 fordert angesichts der aktuellen Diskussionen zur Inklusion in einer Resolution: "Kein weiteres Hinhalten behinderter Menschen, Inklusion muss weitergehen!" Der Weg zur inklusiven Gesellschaft vom Sport bis zur Bildung müsse konsequent verfolgt werden. Dafür stehe das Forum Artikel 30 UN-BRK Inklusion in Kultur, Freizeit und Sport – ein Zusammenschluss von sieben Behindertenverbänden und Organisationen. Symbol Ausrufezeichen

Schulung für Frauenbeauftragte in Bayern

Um zeitnah und flächendeckend Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe in Bayern einsetzen zu können, bieten die Netzwerkfrauen Bayern im Rahmen eines Projekts einen Schulungskurs für Trainerinnen von Frauenbeauftragten (Multiplikatorinnen) an. Infozeichen

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