Kobinet-News

Mehr Gleichberechtigung im Erwerbsleben !

Anlässlich des Internationalen Frauentag am 8. März fordert der Sozialverband Deutschland mehr Gleichberechtigung im Erwerbsleben. „Auch nach 100 Jahren Frauenwahlrecht ist das Ziel auf dem Weg zur Gleichberechtigung noch nicht erreicht“, mahnt die Bundesfrauensprecherin des Sozialverband SoVD Edda Schliepack. Logo des SoVD

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Doch jedes Herz hat seine Welt. (Christian Fürchtegott Gellert) Eine sich öffenende Knospe in Herzform

(Irr)Wege aus der Werkstatt?

Das Budget für Arbeit oder (Irr)Wege aus der Werkstatt, so nannte der Rechtsanwalt Martin Theben seinen Beitrag, auf den kobinet heute hinweist. Der promovierete Jurist aus der Berliner Behindertenszene schrieb für das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht über mögliche Chancen und Risiken des neu in Kraft getretenen Budgets für Arbeit nach § 61 SGB IX . Theben gibt einen Überblick über die Rechtsprechung zur bisherigen Gesetzeslage.  Martin Theben

Überrascht vom Berlinale-Erfolg mit "Touch me Not"

Für Christian Bayerlein aus Koblenz war die diesjährige Berlinale etwas ganz besonderes. Denn er wirkte im Film "Touch Me Not" mit, der zu seiner großen Überraschung den Hauptpreis, den goldenen Bären als besten Film, gewonnen hat. Der Film beschäftigt sich mit dem Thema Intimität in seinen vielen Facetten. Nachdem Christian Bayerlein mittlerweile eine üble Grippe überstanden hat, sprach kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit ihm, der sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Sexualität und Behinderung beschäftigt und in der Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen aktiv ist. Christian Bayerlein

Online-Diskussion zur Teilhabeplanung

Von A wie Antrag bis Z wie Zusammenarbeit von Rehabilitationsträgern reicht das Thema der aktuellen Online-Fachdiskussion des Projekts Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz. Im Zentrum stehen die Verwaltungsverfahren der Gesamt- und Teilhabeplanung, deren Abläufe und Zusammenspiel. Noch bis zum 29. März können Fachpublikum und Interessierte Fragen, Beiträge und gute Beispiele aus der eigenen Praxis zum Thema "Gesamtplanverfahren – Teilhabeplanverfahren: Chance für Leistungen wie aus einer Hand" unter www.umsetzungsbegleitung-bthg.de einstellen. Symbol Paragraf

Nachlass von Ernst Klee wird in Frankfurt vergeben

Am Donnerstag, den 15.03.2018 wird in Frankfurt am Main der persönliche Nachlass des im Mai 2013 verstorbenen Frankfurter Historikers, Journalisten, Autors und Filmemachers Ernst Klee an die Gedenkstätte Hadamar vergeben. Er war einer der profiliertesten Forscher und Publizisten im Bereich der Aufklärung der Euthanasie-Verbrechen im NS-Regime. Immer wieder kritisierte er die mangelhafte strafrechtliche Verfolgung dieser Verbrechen. Ernst Klee galt als Mitbegründer der emanzipatorischen Behindertenbewegung in der BRD, die zu Beginn der 1970er Jahre einen Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik einleitete. Ernst Klee

Selbstvertretung an Beauftragten-Auswahl beteiligen

Nachdem durch das Mitgliedervotum der SPD nun endgültig die Weichen für eine erneute große Koalition gestellt sind und das Personalkarussell sich bereits kräftig dreht, hat sich die LIGA Selbstvertretung als Zusammenschluss von Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen im Hinblick auf die Besetzung der Position der bzw. des Behindertenbeauftragten zu Wort gemeldet. Bei der Entscheidung, wer diese Funktion zukünftig ausüben soll, könne gerade die SPD mit dem zuständigen Arbeits- und Sozialministerium durch die Beteiligung der Selbstvertretungsorganisationen an dieser Entscheidung einen neuen Stil des Miteinanders praktizieren, erklärte Ottmar Miles-Paul vom Sprecherrat der LIGA Selbstvertretung. Logo der LIGA Selbstvertretung

Goldene Regeln für gute Beratung

Die Selbstvertretungsorganisation von Menschen mit Lernschwierigkeiten - Mensch zuerst - hat ein neues Heft zum Thema Beratung von und für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten in Leichter Sprache veröffentlicht. Die goldenen Regeln für eine gute Beratung für und von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten sollen vor allem eine Leitlinie für die Arbeit der derzeit neu entstehenden ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen sein, bei denen, nach der Hoffnung von Mensch zuerst, auch Menschen mit Lern-Schwierigkeiten auf gleicher Augenhöhe mit arbeiten und mit beraten sollen. Logo von Mensch zuerst

Mit dabei beim Auszählen des Mitgliedervotums

Als in der Nacht von Samstag auf Sonntag 120 Mitglieder der SPD gut 14 Stunden lang im Willy-Brandt-Haus in Berlin die Stimmen zum Mitgliedervotum der SPD in Sachen Eintritt der Partei in eine erneute große Koalition auszählten, war auch Katrin Gensecke aus Sachsen-Anhalt mit dabei. Die in verschiedenen Gremien der SPD aktive Frau, die auch als Inklusionsbotschafterin wirkt, freute sich auf diese Ausgabe und war hinterher ganz schön geschafft, wie sie berichtet. Katrin Gensecke

Gedenkfeier für Hans-Peter Terno

Der vielseitig engagierte Streiter für die Rechte behinderter Menschen, Hans-Peter Terno, ist am 16. Februar im Alter von 68 Jahren aus dem Leben geschieden. In aller Stille wurde er mittlerweile beigesetzt, so wie es sein Wunsch war. Freunde und Verwandte bieten nun die Möglichkeit, am Freitag, den 16. März im Mainzer Rathaus im Valencia-Zimmer an Hans-Peter Terno feierlich, fröhlich zu denken. Hans-Peter Terno am Computer

Kommunen auf dem Weg zur Inklusion

In Köln führte die Aktion Mensch letzte Woche eine Fachtagung unter dem Motto "Kommunen werden inklusiv" durch, die sich den Chancen und Herausforderungen von Inklusion im kommunalen Sozialraum widmete. Rund 250 ExpertInnen und ReferentInnen aus der Wirtschaft und Wissenschaft, aus den Kommunen und Verbänden tauschten sich u.a. darüber aus, wie sich inklusive Lebensumfelder und bunte Stadtgesellschaften gestalten lassen. Die Aktion Mensch fördert derzeit Inklusionsprozesse in fünf Modellkommunen, die intensiv begleitet werden. Emoji Inklusion

Leistungsträger trafen Bündnis Persönliches Budget

Am 1. März führte das Büro der niedersächsischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen eine Fachtagung zum Trägerübergreifenden Persönlichen Budget durch. "Alle reden miteinander! – Offener Erfahrungsaustausch" lautete der Titel der Fachtagung, bei der Mitglieder aus dem Bündnis Budget, Kostenträger aus ganz Niedersachsen, wie die Bundesagentur für Arbeit, die Rentenversicherung Braunschweig-Hannover und Expertinnen und Experten für das Persönliche Budget aus vielen niedersächsischen Landkreisen und Städten ins Gespräch kamen. (hinten) Uwe Rump-Kahl, Sandra Stein, Andreas Wenzel, Ralf Thalacker, Peter Ramm - (vorne) Monika Nölting, Petra Wontorra, Sina Rimpo

Ich mag das Falsche und die Lüge nicht

"Ich mag das Falsche und die Lüge nicht", meint Hans-Eckardt Wenzel. Im Interview für die SonntagsFragen des Mitteldeutschen Rundfunks stellte sich der Liedermacher den Fragen der Moderatorin und Inklusionsbotschafter Jennifer Sonntag. Die blinde Moderatorin lässt dabei u.a. ihre Gäste sich erst einmal selbst beschreiben. Symbol Ausrufezeichen

In der Regierung erneuern

Nach dem heute veröffentlichten Mitgliederentscheid sind zwei Drittel für eine neuerliche Koalition der Sozialdemokraten mit den christlichen Unionsparteien. Die Parteiführung setzt in Berlin ihre Klausurtagung fort. Mitglieder und Sympathisanten erwarten Antworten, wie sich die SPD in der Regierungsverantwortung erneuern und verlorenes Vertrauen zurück gewinnen will. Der Bundespräsident wird morgen Angela Merkel als Bundeskanzlerin vorschlagen. SPD-Fahne

Momentaufnahme 026

Was ist Frühling? Wachstum in jedem Ding. (Gerard Manley Hopikins) Grashalme im Sonnenlicht

Volkssolidarität begrüßt Mitgliederentscheid der SPD

In einer aktuellen Presseinformation begrüßt die Volkssolidarität den positiven Mitgliederentscheid der SPD zur Regierungsbeteiligung und wünscht der neuen Bundesregierung für Ihre Amtszeit alles Gute. „Die SPD-Basis hat die richtige Entscheidung getroffen: Durch die beschlossene Regierungsbeteiligung können wichtige sozialpolitische Reformen angegangen werden“, stellt Dr. Wolfram Friedersdorff, der Präsident der Volkssolidarität darin fest . Allerdings sieht der Präsident zugleich im Koalitionsvertrag Nachbesserungsbedarf. Logo der Volkssolidarität

66 Prozent stimmten für große Koalition

Die Mitglieder der SPD haben mehrheitlich für eine erneute große Koalition aus CDU, SPD und CSU gestimmt. Heute wurde im Willy-Brandt-Haus, der Parteizentrale der SPD in Berlin, das Ergebnis des Mitglieder-Votums bekannt gegeben. Mit 66,02 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen stimmten die SPD-Mitglieder für die Fortsetzung der großen Koalition. Gut ein Drittel der gültigen Stimmen fielen gegen die Fortsetzung einer solchen Koalition aus. Damit ist der Weg für eine weitere große Koalition freigegeben. SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus

Chance für InklusionsbotschafterInnen

Derzeit gibt es 70 InklusionsbotschafterInnen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen, die sich im Rahmen eines von der Stiftung der Aktion Mensch geförderten und von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Modellprojektes mit konkreten Projekten für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und die Inklusion stark machen. Am 5. März endet die Bewerbungsfrist für Stipendien für weitere InklusionsbotschafterInnen. Die kobinet-nachrichten sprachen mit Susanne Göbel, die das Projekt koordiniert, über das Wirken der bisherigen Botschafterinnen und die Erwartungen an Bewerbungen neuer InklusionsbotschafterInnen. Susanne Göbel

Besuch von der Beratungsstelle

Die Aufarbeitung des Unrechts, das behinderte Menschen in Einrichtungen erleben mussten, ist für den Inklusionsbotschafter Josef Ströbl sehr wichtig. Das Vorstandsmitglied von Mensch zuerst, dem Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, hat sich dabei selbst auf die Spuren seiner eigenen Geschichte begeben. Im Oktober 2017 hat er schließlich einen Antrag bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe eingereicht, weil er selbst in einer Einrichtung Unrecht erfahren musste und ihn das heute noch sehr berührt. Diese Woche kam nun eine Beraterin der zuständigen Beratungsstelle bei Josef Ströbl vorbei, um mit ihm den Antrag und seine Erlebnisse zu besprechen. Bild von Josef Ströbl

Wie barrierefrei ist Berlin?

In einer Umfrage wollte der Berliner Behindertenverband mehr zum Thema "Wie barrierefrei ist Berlin wirklich?" wissen. An der Umfrage beteiligten sich über 800 Personen. Die heute veröffentlichten Ergebnisse zeigen ganz klar auf, dass vor allem die Privatwirtschaft zu mehr Barrierefreiheit verpflichtet werden muss, meint Verbandsvorsitzender Dominik Peter. Denn gerade in punkto Barrierefreiheit schnitten unter anderem Bäckereien, Blumenläden, Metzgereien, Cafés, Facharztpraxen und Friseurläden sehr schlecht ab. Rotes Rathaus in Berlin

Diese Nachrichten stellt freundlicherweise Kobinet zur Verfügung.
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